Förderprojekt

HAGIOS Konzerte

„Das Moment der Berührung.
Resonanz ereignet sich dort, wo Menschen von etwas erreicht, berührt oder bewegt werden.“

Hartmut Rosa, Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie, Jena

Im Wechsel von vielstimmigem Gesang, kontemplativer Stille und Klangimprovisationen verwandelt sich bei dem neuartigen Konzept der HAGIOS Mitsingkonzerte ein sakraler Raum in einen großen transparenten Klangraum.
HAGIOS Liederabende laden in Offenheit und Ruhe zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen ein. Nicht der perfekte Gesang prägt das Miteinander, sondern die Freude, sich berühren zu lassen: von der eigenen Stimme als Ausdrucksmöglichkeit der Seele und des Glaubens, vom Miteinander im sakralen Raum. Getragen wird die Klangfülle von der Stille, aus der alle Klänge hervorgehen und wieder zurückkehren, und vom Raumerlebnis beispielsweise der himmelwärts strebenden Kirchen-Architektur.
Inspiriert durch das altgriechische Wort „Hagios“ für das „Heilige“, für das Nicht-Nennbare, auf das alle Religionen ausgerichtet sind, rief der Komponist und Flötist Helge Burggrabe im Jahr 2015 die HAGIOS Konzerte ins Leben. Seitdem schuf er u.a. zwei HAGIOS Liedzyklen, die beim Label BERLIN CLASSICS veröffentlicht wurden.
Und die HAGIOS Idee zieht Kreise: An immer mehr Orten greifen mittlerweile nicht nur Chöre und Singkreise die HAGIOS Gesänge auf. Die holländische Choreografin Nanni Kloke hat für die HAGIOS Zyklen Tänze entwickelt, die sich in vielen Ländern verbreiten. (Termine: https://burggrabe.de)

Ein Kulturprojekt, das Stille, Musik und Spiritualität verbindet!