Förderprojekt

LUX IN TENEBRIS – Friedensoratorium

Werk aus Klang, Text und Licht für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Sprechstimme, Streichquartett, Bläsertrio, Schlagwerk, Orgeln, Schola und Chöre
  

09.10.2023
„Lux in tenebris“ begeistert im Speyerer Dom
„Im anderen nicht mehr Bruder oder Schwester erkennen“

Das Oratorium LUX IN TENEBRIS von Helge Burggrabe ist ein Werk über Krieg und Zerstörung und die Sehnsucht nach Frieden und damit ein Werk über den Fall des Menschen in die Dunkelheit und der Suche nach dem Licht.
LUX IN TENEBRIS macht mit großem Orchester, mehreren Chören, mit Solist:innen, einer Sprecherin und begleitender Lichtdramaturgie die Stufen von Entfremdung zu Hass bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen erlebbar und ermutigt zu einem Miteinander in Frieden. 

2026
Aufführungen in Hildesheim und Karlsruhe

  • Hildesheim: Als Auftragswerk für die 1.200 Jahrfeier von Hildesheim 2015 entstanden, kehrt das Friedensoratorium Ende März mit zwei Aufführungen im Dom (21./22.3.2026) zurück.
    Mitwirkende: Julia Jentsch (Rezitation), Solist:innen, Chöre der Dommusik und St. Michaelis, Orgel, Schlagwerk-Ensemble, Streichquartett, Bläsertrio, Michael Suhr (Licht). Leitung: Dommusikdirektor Thomas Viezens und Domkantor Michael Culo
    Information und Kartenreservierunghttps://www.dom-hildesheim.de/
    Vertiefungsseminar zu den Wiederaufführungen (20./21.3.2026): mit ausführlicher Werkeinführung durch Helge Burggrabe, mit Besuch der Generalprobe, kunsthistorischem Vortrag zum Dom sowie Führung durch die Michaeliskirche (Dr. Elisabeth Peters). Programm und Anmeldung
  • Karlsruhe: Ebenfalls am 22. März 2026 wird das Oratorium in der Lutherkirche in Karlsruhe aufgeführt: mit Gigi Deppe (Rezitation), Solist:innen, Chöre der Lutherana, Instrumentalsolist:innen, Leitung: KMD Dorothea Lehmann-Horsch. 
    Information und Kartenreservierung: https://www.lutherana.de/

2025
Im Gedenken an das Weltkriegsende 

Mit der Förderung von musica innova e.V. wurden die Aufführungen im Liebfrauendom in München (2/25), in der Stiftskirche Tübingen (5/25), in der Sebalduskirche in Nürnberg (5/25, im Rahmen des Deutschen Chorfestes) sowie in der Stadtkirche Ellwangen (11/2025, Ökumenische Friedensdekade) möglich. So erlebten rund 3.400 Besucher:innen die eindringliche Friedensbotschaft: „Abel steh auf damit es endlich anders werde zwischen uns allen.“ (Hilde Domin)

Werkgeschichte
   

Eindrücke der Aufführung im Dom zu Hildesheim auf Youtube

Das Oratorium LUX IN TENEBRIS wurde als Auftragswerk zur 1200-Jahr-Feier des Bistums Hildesheim im Mai 2015 im Hildesheimer Dom unter Leitung von Dommusikdirektor Thomas Viezens und Domkantor Dr. Stefan Mahr uraufgeführt. Es folgten dort – aufgrund der großen Resonanz – im Jahr 2017 drei weitere Aufführungen.
Mitwirkende in Hildesheim waren u.a.: Martina Gedeck (Rezitation), ELBTONAL Percussion, Geraldine Zeller (Sopran), Anne Bierwirth (Alt), Manuel König (Tenor), KMD Helmut Langenbruch (Orgel), Streichquartett, Bläsertrio, Domchor, Kammerchor, Mädchenchor und Schola der Hildesheimer Dommusik.  

Auch die Aufführungen im Dom zu Stendal unter Leitung von Domkantor Johannes Schymalla (2019) und im Dom zu Speyer unter Leitung von Domkapellmeister Markus Melchiori (7.10.2023) wurden von musica innova e.V. gefördert und erlebten eine große Resonanz. Pandemiebedingt konnten die große Gedenkkonzerte im Jahr 2020 zu “75 Jahren Ende des Zweiten Weltkrieges” im Dom St. Petri in Bremen sowie im Kölner Dom nicht stattfinden. Im Bremer Dom wurde die Aufführung 2022 unter Leitung von Domkantor Tobias Gravenhorst nachgeholt.